Fireface UC
  • 36-Kanal, 24-Bit/192kHz
  • USB High-Speed Audio Interface
Fireface UC
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FireWire & USB

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Fireface UC System-Kompatibilität:

Allgemeines

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Ergebnisse der Kompatibilitätstests, welche von Anwendern des Fireface UC vor dem Verkaufsstart ermittelt wurden. Der Übersichtlichkeit halber werden hier nur die wichtigsten Infos präsentiert, weitere Details sind im RME Forum zu finden.

Das Ergebnis der Kompatibilitäts-Tests lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Mac OS X

Außergewöhnliche Performance auf PCI-Niveau, Buffergrößen ab 32 Samples sind auch in der Praxis bis zu fast 100% CPU-Last nutzbar. Dies hat zwei Gründe: Mac Intel Hardware ist meist aktuell, und funktioniert daher mit USB schon seitens der Hardware-Schnittstelle recht gut. Außerdem hat Apple in Sachen USB-Audio ganze Arbeit geleistet, und für hervorragende Performance und Störsicherheit innerhalb des OS und Core Audio gesorgt. Davon kann sich Microsoft mehr als nur eine Scheibe abschneiden ...

Windows

USB 2.0 ist auf Wintel-Rechnern schon seit circa 2002 zu finden, hat aber in den ersten Generationen des USB Controllers nicht so funktioniert wie es für Echtzeitaudio notwendig wäre. Auch wenn Rechner aus dem Jahre 2003 (z.B. Intel 875 mit P4 Prozessor) prinzipiell mit dem Fireface UC funktionieren, verursacht schon eine simple Stereo-Wiedergabe eine CPU-Last von 30%. Latenzen unter 256 Samples sind selbst in einer Minimalanwendung nicht immer knacksfrei. Bei genauerer Untersuchung stellt sich heraus, dass die CPU-Last im Grunde eine versteckte DPC-Last ist. Offensichtlich arbeitet der Interfacechip ineffizient, und zwingt dem Rechner (der CPU) Wartepausen auf.

Dieses Verhalten ist Treiber- und Betriebssystem-unabhängig. Erst mit dem ICH7 scheint Intel das Problem erkannt zu haben. Moderne Rechner mit ICH8, 9 und 10 weisen prinzipiell eine hervorragende USB-Performance auf, kommen dann aber auch meist mit einem Core 2 Duo Prozessor daher, so dass zusätzlich auch eine hohe Rechenleistung zur Verfügung steht. Aktuelle Netbooks sind oft mit ICH7 bestückt, daher prinzipiell kompatibel. Der schmalbrüstige Atom-Prozessor führt dann doch wieder zu einer recht hohen Belastung bei simpler Wiedergabe, was aber teilweise auch auf die integrierte Soundkarte zutrifft. Ältere AMD- und ATI-basierte Rechner besitzen oft katastrophale USB-Interfaces, die sich in der Praxis als vollständig inkompatibel zum Fireface UC erweisen.

Auf Basis der obigen Erkenntnisse, und um Enttäuschungen auf Seiten unserer Kunden zu vermeiden, wurden die Systemvoraussetzungen zum Betrieb des Fireface UC streng auf mindestens Core 2 Duo CPU festgelegt. Diese kommt immer zusammen mit neueren USB-Controllern. Ältere Rechner funktionieren durchaus, siehe Liste, aber eben mit Einschänkungen. Ob diese im Einzelfall akzeptabel sind kann nur der Kunde selbst entscheiden.

Vereinfacht gesagt: das Fireface UC ist ein Produkt des Jahres 2009, top-aktuell, und läuft am besten mit ebensolchen Computern.

Als Betriebssystem arbeitet alles oberhalb Windows XP SP2, welches eine verbesserte USB-Unterstützung enthielt. Auf dem Mac wird OS X 10.5 gefordert, da das Fireface UC einige Funktionen benutzt, die es vor 10.5 noch nicht gab.

Doch selbst der neueste Rechner kann versagen, wenn er schlecht konfiguriert ist. Dies trifft vor allem auf Notebooks zu, die manchmal schon ab Werk schlecht funktionieren, und sich ohne spezielle Treiber- oder BIOS-Updates nicht signifikant verbessern lassen. Dies betrifft aber nicht nur das Fireface UC, sondern jegliches Audio-Interface.

Erläuterungen zu den Angaben

Die zu erzielende Performance (und damit der Kompatibilitätsgrad) wurde in drei Kategorien eingeordnet:
- Kompatibel (läuft, gelegentliche Knackser sind Aufgabe einer weiteren Rechneroptimierung)
- Kompatibel mit eingeschänkter Performance (ältere Rechner mit erhöhter CPU-Last)
- Nicht kompatibel.

Die Anwender wurden zudem gebeten anzugeben, welche unterste Latenz auf dem jeweiligen Rechner als in der Praxis noch brauchbar angesehen wird. Da die 'Praxis' für jeden Anwender anders aussieht kommen bei ähnlichen Systemen teilweise sehr unterschiedliche Angaben vor. Größere Projekte mit höherer CPU-Last erfordern naturgemäss grössere Puffer, also Latenzen. Andererseits bedeutet eine Angabe von 256 Samples nicht, dass kleinere Projekte nicht auch mit deutlich geringerer Latenz möglich wären.

Viele der gelisteten PC Notebook-Systeme erreichen die angegebenen Werte erst nach massivem Tuning (betrifft alle Audio-Interfaces). Details hierzu sind im RME Forum zu finden.

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