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Auf dieser FAQ-Seite zur DIGI96 Serie finden Sie unsere gesammelten Tips, Ergänzungen zum Handbuch, typische Fragen bei der Hotline, Insider-Know-How und vieles mehr. Sie können die FAQ natürlich auch offline studieren: Download faq96d.zip

Hotline/Support
DIGI96 - 24 BIT PCI DIGITAL AUDIO CARD
DIGI96 UNTER WINDOWS 95/98
DIGI96 UNTER WINDOWS NT
DIGI96/8 - 24 BIT PCI ADAT DIGITAL AUDIO CARD

DIGI96/8 PRO UND PAD - 24 BIT PCI DIGITAL AUDIO CARD

Für diese Karten gelten alle obigen Fragen und Antworten.
 

DIGI96 - 24 Bit PCI Digital Audio Card

Unter Logic Audio 4.0 erscheint im Device Setup Programm die DIGI nur als 2 (8) kanaliges Device, jedoch nicht als 8 (2) kanaliges. Top

Um im Device Setup Programm alle Konfigurationsoptionen der DIGI96 Serie angezeigt zu bekommen ist 'Check Input' in der Settingsdialogbox des DIGI-Treibers zu deaktivieren UND bei den /8 Modellen ein ADAT Signal anzulegen. Nach einem Rescan im Device Setup Programm erscheinen dann alle Konfigurationsoptionen der jeweiligen DIGI. Die Nutzung als 2-kanal Device (SPDIF) erfordert zusätzlich das Anwählen von 'Stereo only'. Merken Sie sich den Namen (oder vergeben selber einen aussagekräftigen) des virtuellen Devices, und wählen dieses dann in Logic unter 'Audio, Audio Hardware + Treiber'.

Der Rechner hängt sich beim ersten Zugriff auf die DIGI96 komplett auf. Top

Die Lösung für dieses Problem ist ausführlich im TECH Infopaper Installation beschrieben.

Die DIGI bekommt immer den gleichen IRQ zugewiesen wie mein On-Board SCSI Controller, egal was ich im BIOS einstelle. Top

Ein On-Board SCSI Controller ist in Wirklichkeit ein PCI-Gerät ohne Steckplatz. Da auf einem Mainboard nur eine begrenzte Anzahl an PCI-Devices verwaltet werden können, teilt sich der On-Board Controller seinen IRQ mit einem der Steckplätze. Hinweis: Bei neuesten Boards mit AGP-Slots ist ein weiterer PCI-Steckplatz durch den AGP-Steckplatz belegt, teilt sich also den IRQ mit dem darin eingesteckten Gerät!

Da die Treiber der DIGI96 Serie komplettes Interrupt-Sharing sowohl unter Windows 95/98 als auch unter NT unterstützen muß nach unseren Erfahrungen der SCSI-Controller jedoch gar keinen anderen IRQ erhalten.

Die DIGI96 Serie unterstützt Interrupt-Sharing! Top

Zwar sollte dies bei Karten mit PCI-Bus Interface selbstverständlich sein - ist es aber nicht. Schlimmer noch: Soweit uns bekannt sind die Audiokarten von RME die einzigen weltweit mit vollständigem IRQ-Sharing unter Windows 95/98 und NT! Uneingeschränktes Interrupt-Sharing bedeutet: SCSI Controller und drei DIGIs, alle auf nur einem IRQ - kein Problem!

Bekanntlich sind Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge. Tatsächlich können wir das IRQ-Sharing nicht in jedem Fall garantieren. Für die DIGIs schon - nicht jedoch für die anderen beteiligten Geräte. Seien es Grafikkarten, Netzwerkkarten oder SCSI Controller, praktisch kein Hersteller gibt für seine Geräte explizit an, ob sie gemeinsame Interrupts unterstützen oder nicht. Wir mußten sogar erleben daß einige ältere Mainboards das IRQ-Sharing prinzipiell unterbinden...

Trotzdem bleibt festzustellen: Es geht. Wir haben mit halbwegs als modern zu bezeichnenden Systemen sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere Boards von Herstellern wie Asus und Gigabyte bieten den großen Vorteil, die IRQs im BIOS pro Slot exakt definieren zu können, und damit gezielt allen DIGIs nur einen IRQ zuzuweisen.

Was mit Sicherheit kein Interrupt-Sharing unterstützt: Alle ISA Bus Karten oder ISA-basierte Peripherie, wie der PS/2 Mausport.

Kann ich Audiomaterial abspielen, durch ein digitales Effektgerät schleifen und gleich wieder aufnehmen? Top

Ja, wenn darauf geachtet wird daß innerhalb dieser 'Ringschleife' oder auch 'Schleifenverkabelung' mindestens ein Gerät Master ist. Am einfachsten läßt sich dies wahrscheinlich durch Ändern des Clock Mode 'AutoSync' zu 'Master' im Settingsdialog der DIGI96 erreichen.

Wie kann ich Dateien mit 8 Bit oder 22 kHz über die DIGI96 abspielen? Top

Microsoft liefert ein kleines Programm für solche Fälle mit. Es wird vermutlich mit den Audiooptionen (Audio- und Videocodecs etc.) während der Windows-Installation installiert. Wählen Sie in ihrer jeweiligen Anwendung statt der DIGI96 einfach den 'Microsoft Audio Mapper' als Aufnahme oder Wiedergabegerät aus. DIGI96 muß unter 'Multimedia' jedoch als bevorzugtes Ausgabegerät eingetragen sein. Der Audiomapper schickt die konvertierten Daten dann an die im System als Standard-Ausgabegerät angemeldete Karte. DIGI96 spielt beispielsweise ein 8 Bit/11 kHz File mit 16 Bit und 32 kHz ab, was zwar in der richtigen Geschwindigkeit und Tonhöhe erfolgt, jedoch ziemlich verzerrt klingt.

Wenn ich in der Settings-Box den Output Modus auf 'Input' schalte wird trotzdem kein Signal durchgeschliffen. Top

In diesem Fall blockiert eine Anwendungssoftware den Treiber, was durchaus gewollt sein kann. Cubase VST beispielsweise beginnt bereits beim Programmstart mit andauernder Aufnahme und Wiedergabe, Konfigurationsänderungen in der Settings-Box bleiben (abgesehen von der Wahl des Einganges) daher wirkungslos.

Wie bekomme ich wieder Zugriff auf den Treiber? Top

Stellt sich zuerst die Frage ob Sie den wirklich brauchen. Cubase beispielsweise besitzt unter Audio/System drei verschiedene Mithöroptionen, die unsere eigenen in der Settingsbox problemlos ersetzen. Ansonsten können Sie nach Abwahl von 'Datei/Vorgaben/Audio im Hintergrund aktiv' den Treiber immer dann freigeben, wenn Cubase nicht im Fokus ist. Bei Samplitude gibt es unter 'Spezial/Audio Devices schließen' ebenfalls die Möglichkeit, den Treiber freizugeben ohne das Programm zu beenden.

Ich habe die Installation beim ersten Versuch abgebrochen, seitdem fragt mich Windows 95 nicht mehr nach den Treibern. Wie installiere ich nun die DIGI96? Top

In diesem Fall wurde wahrscheinlich aus Versehen auf 'Nie mehr nach Treibern fragen' geklickt. Die manuelle Installation eines Plug & Play kompatiblen PCI-Device erfolgt NICHT über die Hardwareerkennung. Die Hardware wurde nämlich beim Booten von Windows schon erkannt, und ist auch im Gerätemanager vorhanden, jedoch noch ohne Namen und NICHT in der Kategorie 'Audio-, Video- und Gamecontroller'. Versuchen Sie zunächst durch 'Aktualisieren' im Gerätemanager die Erkennung der Karte und die Installation der Treiber zu starten. Gelingt dies nicht installieren Sie für das 'unbekannte Gerät' über 'Eigenschaften/Treiber' diese von der Diskette. Eventuell ist der Rechner neu zu starten, danach steht DIGI96 als Audiogerät zur Verfügung.

Ich habe die neuen NT-Treiber ausgepackt, aber die Installation klappt nicht. Top

Im Archiv sind zwei Dateien mit langem Dateinamen enthalten: audio32PCI.dll und audio32PCI.sys. Bitte stellen Sie sicher dass die langen Dateinamen nicht durch das 8+3 Synonym ersetzt wurden (audio3~1.dll). Sollte dies der Fall sein die Dateien einfach mit dem richtigen Namen versehen.

Was hat es mit den Slotnummern auf sich? Top

Der Treiber unterscheidet die Karten nach ihrer internen Slotnummer. Diese ist nicht mit den Nummern der Slots im BIOS oder den auf der Platine aufgedruckten identisch! Die Slotnummer erscheint auch in der Auswahlbox einer Anwendungssoftware, also beispielsweise 'DIGI96 In (Slot10)', so daß die Karten zweifelsfrei zugeordnet werden können.

  • Tip: Beschriften Sie die Karten am Rechnergehäuse entsprechend ihrer Slotnummer, so daß beim Verkabeln der Ein- und Ausgänge kein langwieriges Ausprobieren nötig ist.

DIGI96/8, 24 Bit PCI ADAT Digital Audio Card

Ich benutze ein Yamaha 01V/Spirit 328 und höre bis zum ersten Benutzen der DIGI96/8 immer Störgeräusche auf 8 Kanälen. Top

Bei einigen Geräten ist der ADAT-Eingang nicht in der Lage zwischen einem gültigen und ungültigen Signal zu unterscheiden. Dies sind derzeit Yamaha 01V (bzw. die Erweiterungskarte MY8AT), Spirit Digital 328 und der alte 'Blackface' Adat. Da die DIGI96/8 bis zum Booten des Treibers (wenn 'Force ADAT' aktiviert ist, ansonsten sogar bis zur ersten mehrkanaligen Wiedergabe) ein SPDIF-Signal ausgibt, versuchen diese Geräte sich fälschlicherweise darauf zu synchronisieren. Statt jedoch den Versuch abzubrechen oder zumindest die Audioausgabe zu muten geben sie auf 8 Kanälen Rauschen aus.

Dies ist definitv kein Fehler der DIGI96/8. Alle von uns befragten Firmen sehen sich jedoch - da es sich hier um ein Hardwareproblem handelt - derzeit nicht in der Lage etwas daran zu ändern.

Hinweis: Die aktuelle Kartengeneration besitzt einen Jumper 'Boot ADAT'. Näheres siehe Handbuch.

Ich habe Probleme beim Betrieb DIGI96/8 mit 'altem' Blackface Adat. Top

Die Zusammenarbeit zwischen DIGI96/8 und einem Adat, bei denen Ausgang und Eingang miteinander verbunden sind so daß Record und Playback in beiden Richtungen möglich ist, setzt voraus, daß eines der Geräte andauernd Master ist. Sie haben die Wahl entweder die DIGI96/8 in den Clock Mode 'Master' zu schalten, oder den Adat XT auf INT. Damit der 'Blackface' ausschließlich mit seiner internen Clock arbeitet halten Sie 'SET LOCATE' gedrückt und betätigen 'DIGITAL INPUT'. Die LED-Uhr zeigt nun 'int'.

Bitte beachten Sie daß weder Blackface noch XT Full Duplex unterstützen. Sie können also nicht die Funktionen AD- und DA-Wandler gleichzeitig nutzen, oder über die AD-Wandler etwas aufnehmen während ein Band abgespielt wird.

Das Überspielen von einem DA-88 über ein FC-8 zur DIGI96/8 klappt nicht. Top

Der FC-8 ist ein Konverter der Firma Apogee, der die Audiodaten eines Tascam DA-88 Recorders in das Adat Format umwandelt. Der Konverter erfordert jedoch eine Ringverkabelung mit dem Adat, und die Einstellung INT, also einen Mastermodus. Schalten Sie den Clock Mode der DIGI96/8 im Settingsdialog auf 'Master', dann funktioniert alles wie gewünscht.

Wozu brauche ich den Button 'Force ADAT'? Top

Während Cubase sofort beim Programmstart alle im ASIO-Setup aktivierten Devices öffnet, die Karte also immer im ADAT Modus ist wenn sie es sein soll, aktivieren andere Programme trotz Multitrack- oder Multicard-Betrieb jeweils nur das aktuell benutzte Gerät. Wenn Sie beispielsweise in Samplitude in einem 16 Spur Projekt nichts abspielen, und nur 2 Spuren aufnehmen, würde sich die Karte in den SPDIF-Betrieb schalten. Dann kann der Button 'Force ADAT' den ADAT-Betrieb erzwingen.

Wenn Sie mit 'normalen' Audio-Programmen ein Stereo-File abspielen, können Sie dieses nicht nur per SPDIF ausgeben, sondern mit Hilfe von 'Force ADAT' auch auf zwei beliebige Kanäle des ADAT überspielen (oder von dort aus aufnehmen).

Ich möchte mit zwei Programmen gleichzeitig über die Karte wiedergeben. Geht das? Top

Ja! Sowohl der NT Treiber als auch der Windows 95/98 bieten unabhängige Stereo-Geräte. Aufgrund des SyncAlign Mechanismus, der im DIGI96/8 Treiber für einen samplegenauen Start mehrerer Spuren sorgt, sind beim ersten Start alle Wave Devices solange blockiert, wie irgend eines der beteiligten Programme noch auf Stop oder Pause steht. Erst wenn auch das letzte Device auf Play geschaltet wurde beginnt die Wiedergabe. Es empfiehlt sich daher die Reihenfolge der Bedienung diesem Umstand anzupassen. Weiterhin ist es sehr empfehlenswert, die Option 'Force ADAT' zu aktivieren, da der Treiber sonst eventuell wegen 2-spuriger Ansprache in den SPDIF Modus schaltet und weitere Anfragen abblockt.

Konfigurationshinweise:

Samplitude:
Die älteren Versionen von Samplitude schließen das Audio Device bei Stop nicht (siehe oben). Um ein zweites Programm starten zu können ist in Samplitude unter Spezial 'Close Audio Devices' anzuwählen.

Cubase:
Cubase läßt nicht nur Record- und Play Device geöffnet, es stoppt sie auch niemals. Dadurch ist der kombinierte Einsatz mit einem externen Programm sehr einfach. Deaktivieren Sie einen (Stereo-) Bus im Master und aktivieren Sie (anders als im DIGI96/8 Handbuch empfohlen) die Option 'Audio im Hintergrund aktiv'.

Logic:
Starten Sie das Programm 'MME Setup', stellen den Cursor auf die DIGI96/8 (1+2) und weisen diesem Eintrag die Zahl 3 in 'Number of Drivers' und die Zahl 2 in 'Channels per Driver' zu. Das ergibt 6 Spuren für Logic und ein extern zu nutzendes Stereo-Paar, welches in diesem Fall (7+8) ist.

DIGI96/8 PRO und PAD, 24 Bit PCI Digital Audio Card

Für diese Karten gelten alle obigen Fragen und Antworten.
 

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