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Auf dieser FAQ-Seite zur DIGI32 Serie finden Sie unsere gesammelten Tips, Ergänzungen zum Handbuch, typische Fragen bei der Hotline, Insider-Know-How und vieles mehr. Sie können die FAQ natürlich auch offline studieren: Download faq32d.zip

Hotline/Support
DIGI32 - 24 BIT PCI DIGITAL AUDIO CARD
DIGI32 UNTER WINDOWS 95
DIGI32 UNTER WINDOWS NT
DIGI32/8 - 24 BIT PCI ADAT DIGITAL AUDIO CARD

DIGI32 PRO - 24 BIT PCI DIGITAL AUDIO CARD

DIGI32, 24 Bit PCI Digital Audio Card

Der Rechner hängt sich beim ersten Zugriff auf die DIGI32 komplett auf. Top

Die Lösung für dieses Problem ist ausführlich im TECH Infopaper Installation beschrieben.

Die DIGI bekommt immer den gleichen IRQ zugewiesen wie mein On-Board SCSI Controller, egal was ich im BIOS einstelle. Top

Ein On-Board SCSI Controller ist in Wirklichkeit ein PCI-Gerät ohne Steckplatz. Da auf einem Mainboard nur eine begrenzte Anzahl an PCI-Devices verwaltet werden können, teilt sich der On-Board Controller seinen IRQ mit einem der Steckplätze. Hinweis: Bei neuesten Boards mit AGP-Slots ist ein weiterer PCI-Steckplatz durch den AGP-Steckplatz belegt, teilt sich also den IRQ mit dem darin eingesteckten Gerät!

Da die Treiber der DIGI32 Serie komplettes Interrupt-Sharing sowohl unter Windows 95/98 als auch unter NT unterstützen muß nach unseren Erfahrungen der SCSI-Controller jedoch gar keinen anderen IRQ erhalten.

Die DIGI32 Serie unterstützt Interrupt-Sharing! Top

Zwar sollte dies bei Karten mit PCI-Bus Interface selbstverständlich sein - ist es aber nicht. Schlimmer noch: Soweit uns bekannt sind die Audiokarten von RME die einzigen weltweit mit vollständigem IRQ-Sharing unter Windows 95/98 und NT! Uneingeschränktes Interrupt-Sharing bedeutet: SCSI Controller und drei DIGIs, alle auf nur einem IRQ - kein Problem!

Bekanntlich sind Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge. Tatsächlich können wir das IRQ-Sharing nicht in jedem Fall garantieren. Für die DIGIs schon - nicht jedoch für die anderen beteiligten Geräte. Seien es Grafikkarten, Netzwerkkarten oder SCSI Controller, praktisch kein Hersteller gibt für seine Geräte explizit an, ob sie gemeinsame Interrupts unterstützen oder nicht. Wir mußten sogar erleben daß einige ältere Mainboards das IRQ-Sharing prinzipiell unterbinden...

Trotzdem bleibt festzustellen: Es geht. Wir haben mit halbwegs als modern zu bezeichnenden Systemen sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere Boards von Herstellern wie Asus und Gigabyte bieten den großen Vorteil, die IRQs im BIOS pro Slot exakt definieren zu können, und damit gezielt allen DIGIs nur einen IRQ zuzuweisen.

ASIO plus IRQ-Sharing mit USB führt bei der DIGI32 Serie zu einer stotternden Wiedergabe. Wir empfehlen daher USB im Gerätemanager zu deaktivieren (falls keine USB-Geräte verwendet werde. Eigenschaften, 'In diesem Hardwareprofil deaktivieren'), oder die Karte in einen anderen Slot zu stecken, damit es nicht zum Interrupt-Sharing kommt.

Was mit Sicherheit kein Interrupt-Sharing unterstützt: Alle ISA Bus Karten oder ISA-basierte Peripherie, wie der PS/2 Mausport.

Kann ich Audiomaterial abspielen, durch ein digitales Effektgerät schleifen und gleich wieder aufnehmen? Dank Full Duplex muß das doch gehen! Top

Nur wenn sich das digitale Effektgerät als Master betreiben läßt, oder zwei DIGI32 zum Einsatz kommen. Wie im Handbuch beschrieben ist DIGI32 bei Aufnahme nicht vollständig Master-fähig. Für den vorliegenden Anwendungsfall muß innerhalb der Rechner/Effektgerät-Schleife jedoch ein digitaler Master vorhanden sein, da die Samplefrequenz sonst sofort 'wegläuft'.

Wie kann ich Dateien mit 8 Bit oder 22 kHz über die DIGI32 abspielen? Top

Microsoft liefert ein kleines Programm für solche Fälle mit. Es wird vermutlich mit den Audiooptionen (Audio- und Videocodecs etc.) während der Windows-Installation installiert. Wählen Sie in ihrer jeweiligen Anwendung statt der DIGI32 einfach den 'Microsoft Audio Mapper' als Aufnahme oder Wiedergabegerät aus. DIGI32 muß unter 'Multimedia' jedoch als bevorzugtes Ausgabegerät eingetragen sein. Der Audiomapper schickt die konvertierten Daten dann an die im System als Standard-Ausgabegerät angemeldete Karte. DIGI32 spielt beispielsweise ein 8 Bit/11 kHz File mit 16 Bit und 32 kHz ab, was zwar in der richtigen Geschwindigkeit und Tonhöhe erfolgt, jedoch ziemlich verzerrt klingt.

Wenn ich in der Settings-Box den Output Modus auf 'Input' schalte wird trotzdem kein Signal durchgeschliffen. Top

In diesem Fall blockiert eine Anwendungssoftware den Treiber, was durchaus gewollt sein kann. Cubase VST beispielsweise beginnt bereits beim Programmstart mit andauernder Aufnahme und Wiedergabe, Konfigurationsänderungen in der Settings-Box bleiben (abgesehen von der Wahl des Einganges) daher wirkungslos. Auch Samplitude läßt die Play Devices nach dem Abspielen geöffnet, um schlecht programmierten Treibern und knackenden Karten zu mehr Performance zu verhelfen.

Wie bekomme ich wieder Zugriff auf den Treiber? Top

Stellt sich zuerst die Frage ob Sie den wirklich brauchen. Cubase beispielsweise besitzt unter Audio/System drei verschiedene Mithöroptionen, die unsere eigenen in der Settingsbox problemlos ersetzen. Ansonsten können Sie nach Abwahl von 'Datei/Vorgaben/Audio im Hintergrund aktiv' den Treiber immer dann freigeben, wenn Cubase nicht im Fokus ist. Bei Samplitude gibt es unter 'Spezial/Audio Devices schließen' ebenfalls die Möglichkeit, den Treiber freizugeben ohne das Programm zu beenden.

Meine DIGI24/32 scheint ab und zu Knackstörungen zu verursachen, deren Ursache ich nicht genau erklären kann. Top

Knackgeräusche treten bei Übertaktung des PCI-Bus auf. Die Benutzung der Cyrix-CPU PR200+ beispielsweise erfordert einen Speichertakt von 75 MHz, der wiederum einen PCI-Bustakt von 37,5 MHz (statt der spezifizierten 33 MHz) ergibt. Wir raten daher von der Benutzung dieser CPU im Zusammenhang mit Karten der DIGI32 Serie ab.

Eine andere Ursache für Knackstörungen ist eine fehlende oder instabile Synchronisation. Da die DIGI32 Serie nicht als Clock-Master in einer Ringverkabelung arbeiten kann, müssen externe Geräte wie Mischpult oder Bandmaschine immer auf Master (Interne Clock) eingestellt sein, die DIGI auf AutoSync.

Ich benutze ein Yamaha 01V und höre bis zum ersten Benutzen der DIGI32/8 immer Störgeräusche auf 8 Kanälen. Top

Knackgeräusche treten bei Übertaktung des PCI-Bus auf. Die Benutzung der Cyrix-CPU PR200+ beispielsweise erfordert einen Speichertakt von 75 MHz, der wiederum einen PCI-Bustakt von 37,5 MHz (statt der spezifizierten 33 MHz) ergibt. Wir raten daher von der Benutzung dieser CPU im Zusammenhang mit unseren DIGI-Karten ab.

Eine andere Ursache für Knackstörungen ist eine fehlende oder instabile Synchronisation. Da die DIGI32 Serie nicht als Clock-Master in einer Ringverkabelung arbeiten kann, müssen externe Geräte wie Mischpult oder Bandmaschine immer auf Master (Interne Clock) eingestellt sein, die DIGI auf AutoSync.

Ich habe die Installation beim ersten Versuch abgebrochen, seitdem fragt mich Windows 95 nicht mehr nach den Treibern. Wie installiere ich nun die DIGI32? Top

In diesem Fall wurde wahrscheinlich aus Versehen auf 'Nie mehr nach Treibern fragen' geklickt. Die manuelle Installation eines Plug & Play kompatiblen PCI-Device erfolgt NICHT über die Hardwareerkennung. Die Hardware wurde nämlich beim Booten von Windows schon erkannt, und ist auch im Gerätemanager vorhanden, jedoch noch ohne Namen und NICHT in der Kategorie 'Audio-, Video- und Gamecontroller'. Versuchen Sie zunächst durch 'Aktualisieren' im Gerätemanager die Erkennung der Karte und die Installation der Treiber zu starten. Gelingt dies nicht installieren Sie für das 'unbekannte Gerät' über 'Eigenschaften/Treiber' diese von der Diskette. Eventuell ist der Rechner neu zu starten, danach steht DIGI32 als Audiogerät zur Verfügung.

Ich benutze zwei DIGI32. Wie kann ich diese im Geräte-Manager unterscheiden, wo doch beide Karten DIGI32 heißen? Top

Prinzipiell haben die Väter von Windows 95 scheinbar nicht mit einem mehrfachen Einsatz identischer Hardware gerechnet, weshalb es keine automatische Unterscheidung im Namen gibt. Dies läßt sich jedoch relativ einfach manuell durchführen:
 

  • Starten Sie den Registrierungseditor über Start/Ausführen: regedit
  • Klicken Sie sich im linken Fenster zu Arbeitsplatz/HKEY_LOCAL_MACHINE/Enum/PCI/VEN_EA60&DEV_0A&FUNC_00
  • Dort finden Sie die beiden DIGI32.
  • Mit einem Doppelklick auf 'DeviceDesc' im rechten Fenster können Sie die Zeichenfolge 'DIGI32' in 'DIGI32 I' oder 'DIGI32 II' ändern.

Sie haben nun nichts anderes gemacht als den im Gerätemanager erscheinenden Namen für eine DIGI32 zu ändern. Die Karte und dieser Eintrag werden übrigens von Windows 95 über den PCI-Enumerator und die interne Slotnummer identifiziert. Änderungen an der Hardwarekonfiguration ihres PC können daher ein Vertauschen der neuen Namen bewirken.

Alles funktioniert, nur mit Cubase Score kriege ich keinen Ton auf die Festplatte! Top

Cubase Score arbeitet perfekt mit der DIGI32 zusammen, wenn die richtigen Einstellungen in der Setup-Dialogbox von Cubase vorgenommen werden. Zuerst ist natürlich DIGI32 als Ein- und Ausgabegerät unter Audio/Hardwareeinstellungen anzuwählen. Über 'weitere Enstellungen' muß Cubase nun mitgeteilt werden, daß es sich um eine Hardware OHNE DMA-Transfer handelt. Klicken Sie im rechten Wiedergabeteil des Fensters auf 'Sync Referenz', und dort auf 'Sample Position'. Danach aktivieren Sie im linken Aufnahmeteilfenster die gleiche Einstellung - fertig.

Mit Cubase Audio XT ist Full Duplex scheinbar nicht oder nur bei Mono möglich. Top

DIGI32 erfordert an Ein- und Ausgang nicht nur identische Samplefrequenz, sondern auch den gleichen Kanalmodus, also Mono oder Stereo. Das bedeutet: Bei Aufnahme einer Mono-Spur muß bei Cubase Audio XT in den Hardware-Einstellungen die Wiedergabe ebenfalls auf Mono gestellt werden. Zur Aufnahme einer Stereo-Spur ist für funktionierendes Record while Play auf Stereo zu stellen. Trotzdem können natürlich bisher aufgenommene Mono- und Stereospuren unabhängig vom Modus gleichzeitig abgespielt werden, da die Software sie vorab zusammenmischt.
Der Mono-Mode ist bei einer SPDIF-Karte, die grundsätzlich nur mit einem 2-kanaligen Signal beschickt wird, eigentlich unsinnig. Deshalb verhalten sich neuere Programme wie Cubase VST oder Samplitude auch anders. Sie arbeiten konsequent Stereo, wünscht der Anwender die Arbeit mit Monospuren wird nur ein Eingangskanal der DIGI32 verwendet.

Ich habe die neuen NT-Treiber ausgepackt, aber die Installation klappt nicht. Top

Im Archiv sind zwei Dateien mit langem Dateinamen enthalten: audio32PCI.dll und audio32PCI.sys. Bitte stellen Sie sicher dass die langen Dateinamen nicht durch das 8+3 Synonym ersetzt wurden (audio3~1.dll). Sollte dies der Fall sein die Dateien einfach mit dem richtigen Namen versehen.

Was hat es mit den Slotnummern auf sich? Top

Der Treiber unterscheidet die Karten nach ihrer internen Slotnummer. Diese ist nicht mit den Nummern der Slots im BIOS oder den auf der Platine aufgedruckten identisch! Die Slotnummer erscheint auch in der Auswahlbox einer Anwendungssoftware, also beispielsweise 'DIGI32 In (Slot10)', so daß die Karten zweifelsfrei zugeordnet werden können.

  • Tip: Beschriften Sie die Karten am Rechnergehäuse entsprechend ihrer Slotnummer, so daß beim Verkabeln der Ein- und Ausgänge kein langwieriges Ausprobieren nötig ist.

DIGI32/8, 24 Bit PCI ADAT Digital Audio Card

Ich benutze ein Yamaha 01V/Spirit 328 und höre bis zum ersten Benutzen der DIGI32/8 immer Störgeräusche auf 8 Kanälen. Top

Bei einigen Geräten ist der ADAT-Eingang nicht in der Lage zwischen einem gültigen und ungültigen Signal zu unterscheiden. Dies sind derzeit Yamaha 01V (bzw. die Erweiterungskarte MY8AT), Spirit Digital 328 und der alte 'Blackface' Adat. Da die DIGI32/8 bis zum Booten des Treibers (wenn 'Force ADAT' aktiviert ist, ansonsten sogar bis zur ersten mehrkanaligen Wiedergabe) ein SPDIF-Signal ausgibt, versuchen diese Geräte sich fälschlicherweise darauf zu synchronisieren. Statt jedoch den Versuch abzubrechen oder zumindest die Audioausgabe zu muten geben sie auf 8 Kanälen Rauschen aus.

Dies ist definitv kein Fehler der DIGI32/8. Alle von uns befragten Firmen sehen sich jedoch - da es sich hier um ein Hardwareproblem handelt - derzeit nicht in der Lage etwas daran zu ändern.

Ich habe Probleme beim Betrieb DIGI32/8 mit 'altem' Blackface Adat. Top

Die Zusammenarbeit zwischen DIGI32/8 und einem Adat, bei denen Ausgang und Eingang miteinander verbunden sind so daß Record und Playback in beiden Richtungen möglich ist, setzt voraus, daß eines der Geräte andauernd Master ist. Da die DIGI32/8 bei Aufnahme nicht Master sein kann muß also der Adat in den Master Modus geschaltet werden. Dazu ist die Clock des Adat XT auf INT zu schalten. Damit der 'Blackface' ausschließlich mit seiner internen Clock arbeitet halten Sie 'SET LOCATE' gedrückt und betätigen 'DIGITAL INPUT'. Die LED-Uhr zeigt nun 'int'.

Bitte beachten Sie daß weder Blackface noch XT Full Duplex unterstützen. Sie können also nicht die Funktionen AD- und DA-Wandler gleichzeitig nutzen, oder über die AD-Wandler etwas aufnehmen während ein Band abgespielt wird.

Das Überspielen von einem DA-88 über ein FC-8 zur DIGI32/8 klappt nicht. Top

Der FC-8 ist ein Konverter der Firma Apogee, der die Audiodaten eines Tascam DA-88 Recorders in das Adat Format umwandelt. Der Konverter erfordert jedoch eine Ringverkabelung mit dem Adat, und die Einstellung INT, also einen Mastermodus. Aus diesem Grunde funktioniert der FC-8 nicht mit einer DIGI32/8, da die Karte im Record-Betrieb nicht Master sein kann.

Wie funktioniert das mit dem Multi-Device Treiber? Top

Der Windows-Treiber der DIGI32/8 meldet im System sowohl ein 8-Spur Gerät (im sogenannten Channel Interleave Modus), als auch 4 Stereo-Geräte an. Der Channel Interleave Modus ist 'Windows-Native', und damit besonders streßfrei. Wenn Sie beispielsweise ein 8-Kanal Wavefile mittels der Windows-eigenen Medienwiedergabe abspielen, sucht diese nach einem 8-Spur Gerät, findet die DIGI32/8, und spielt die Datei korrekt ab.

Leider haben die Pioniere der Mehrspurtechnik diese Windows-eigene Methode lange ignoriert. Aktuell unterstützen Cubase VST und emagic Logic diesen Modus. Wegen der in diesem Fall verwirrenden Darstellung der Kanalverhältnisse und der Möglichkeit, DIGI32/8 auch als 2-Kanal SPDIF Karte verwenden zu können, sahen wir uns gezwungen den Channel Interleave Modus mit Cubase im Treiber zu sperren (dies soll keine negative Aussage über Cubase sein, sondern nur den fehlenden Modus erklären. Cubase und DIGI32/8 arbeiten perfekt zusammen!). Unter Logic für Windows gibt es ein spezielles Setup-Tool namens MME Setup, welches die wahlweise Benutzung unserer Karte als 1x8 Gerät erlaubt.

Stattdessen wurde der 8-Kanal Betrieb nach außen als 'vier mal Stereo' getarnt. Alle Programme, die echtes Multitrackrecording bieten, nutzen eine Unterstützung mehrerer Geräte zur getrennten Ausgabe der aufgenommenen Tracks. Da sich die DIGI32/8 diesen Programmen gegenüber wie 4 einzelne Stereo-Geräte verhält, kann sie auch mit jeder derartigen Software verwendet werden.

Glücklicherweise ist es uns gelungen, den Performance-Vorteil des Interleave Modus durch eine spezielle Hardware-Adaption in den Multi-Device Modus hinüberzuretten. Abgesehen von der etwas umständlicheren Konfiguration der Anwendungssoftware mit 4 Geräten für Aufnahme und Wiedergabe arbeitet der Multi-Device Modus mit der von unseren Karten her bekannten einmaligen Performance und Zuverlässigkeit.

ADAT und Multi-Device: schön und gut. Aber wie funktioniert nun SPDIF? Top

Ganz automatisch! Wenn Sie ein 'normales' 2-kanaliges Wavefile abspielen, beziehungsweise ihre Software nur auf zwei Kanäle ausgeben lassen, schaltet DIGI32/8 sofort in den SPDIF-Modus. In Samplitude kann man den Wechsel ADAT/SPDIF übrigens sehr komfortabel über den Button 'Multicard Mode' erreichen.

Selbst wenn Sie ein rein 2-spuriges Programm wie WaveLab benutzen gibt es keine Probleme. Zwar sehen Sie in der Device-Auswahlbox wieder 4 Stereogeräte für Aufnahme und Wiedergabe, es ist jedoch vollkommen egal welches Sie dort einstellen. Der SPDIF-Modus greift automatisch auf das benutzte Gerät zurück, egal welches Sie ausgewählt haben.

Ich habe den Input auf Coaxial, dort einen DAT angeschlossen (44,1 kHz wird auch angezeigt). Wenn ich aber eine Mehrspuraufnahme starte wird automatisch das ADAT-Signal am optischen Eingang verwendet. Top

Ja, da macht die Karte automatisch das einzig richtige...

Wenn alles so toll automatisch funktioniert, wozu brauche ich dann noch den Button 'Force ADAT'? Top

Während Cubase sofort beim Programmstart alle im ASIO-Setup aktivierten Devices öffnet, die Karte also immer im ADAT Modus ist wenn sie es sein soll, aktivieren andere Programme trotz Multitrack- oder Multicard-Betrieb jeweils nur das aktuell benutzte Gerät. Wenn Sie beispielsweise in Samplitude in einem 16 Spur Projekt nichts abspielen, und nur 2 Spuren aufnehmen, würde sich die Karte in den SPDIF-Betrieb schalten. Dann kann der Button 'Force ADAT Mode' den ADAT-Betrieb erzwingen.

Wenn Sie mit 'normalen' Audio-Programmen ein Stereo-File abspielen, können Sie dieses nicht nur per SPDIF ausgeben, sondern mit Hilfe von 'Force ADAT Mode' auch auf zwei beliebige Kanäle des ADAT überspielen (oder von dort aus aufnehmen).

Ich möchte mit zwei Programmen gleichzeitig über die Karte wiedergeben, genug Spuren sind ja da. Geht das? Top

Ja! Sowohl der NT Treiber als auch der Windows 95 bieten unabhängige Stereo-Geräte. Aufgrund des SyncAlign Mechanismus, der im DIGI32/8 Treiber für einen samplegenauen Start mehrerer Spuren sorgt, sind beim ersten Start alle Wave Devices solange blockiert, wie irgend eines der beteiligten Programme noch auf Stop oder Pause steht. Erst wenn auch das letzte Device auf Play geschaltet wurde beginnt die Wiedergabe! Es empfiehlt sich daher die Reihenfolge der Bedienung diesem Umstand anzupassen. Weiterhin ist es sehr empfehlenswert, die Option 'Force ADAT' zu aktivieren, da der Treiber sonst eventuell wegen 2-spuriger Ansprache in den SPDIF Modus schaltet und weitere Anfragen abblockt.

Konfigurationshinweise:

Samplitude:
Die älteren Versionen von Samplitude schließen das Audio Device bei Stop nicht (siehe oben). Um ein zweites Programm starten zu können ist in Samplitude unter Spezial 'Close Audio Devices' anzuwählen.

Cubase:
Cubase läßt nicht nur Record- und Play Device geöffnet, es stoppt sie auch niemals. Dadurch ist der kombinierte Einsatz mit einem externen Programm sehr einfach. Deaktivieren Sie einen (Stereo-) Bus im Master und aktivieren Sie (anders als im DIGI32/8 Handbuch empfohlen) die Option 'Audio im Hintergrund aktiv'.

Logic:
Starten Sie das Programm 'MME Setup', stellen den Cursor auf die DIGI32/8 (1+2) und weisen diesem Eintrag die Zahl 3 in 'Number of Drivers' und die Zahl 2 in 'Channels per Driver' zu. Das ergibt 6 Spuren für Logic und ein extern zu nutzendes Stereo-Paar, welches in diesem Fall (7+8) ist.

DIGI32 PRO, 24 Bit PCI Digital Audio Card

Können Sie mir genauer erklären was es mit dem Update für die PRO auf sich hat? Top

DIGI32 PRO wurde bis Februar '98 mit dem Digital Receiver CS8412 bestückt ausgeliefert. Damit sind am digitalen Eingang keine Samplefrequenzen höher als 50 kHz möglich. Seit der Nachfolger CS8414 erhältlich ist (März 1998) liefern wir nur noch die 'DVD ready' Version aus. Auf Wunsch rüsten wir jede 'alte' DIGI32 PRO mit diesem 96 kHz-fähigen Chip nach. Das Upgrade umfaßt den Austausch des Receiver-ICs, ein neues EPROM und neue Treiber. Wegen der Lötarbeiten ist die Karte zum Vertrieb einzuschicken. Die Kosten für das Upgrade betragen pauschal 150 DM.
 

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