                                 RME

                      Intelligent Audio Solutions

            DIGI32 Series     24 Bit PCI Digital In/Out Card

           Hufig gestellte Fragen, Antworten, Tips und Tricks


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                            DIGI32 Allgemein

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Der Rechner hngt sich beim ersten Zugriff auf die DIGI32 komplett auf

Fehlerbeschreibung: Grafikkarte und DIGI32 erhalten vom BIOS je eine eigene Adresse und
einen eigenen IRQ. Das BIOS vergibt der DIGI32 einen Speicherbereich OBERHALB dem der
Grafikkarte, zu sehen unter der Registerkarte 'Ressourcen'.

Problem: Beim ersten Zugriff auf die DIGI32 hngt sich der Rechner komplett auf, es geht
wirklich nichts mehr.

Lsung: 'Automatisch einstellen' auf der Registerkarte 'Ressourcen' abwhlen, und den
Speicherbereich UNTERHALB dem der Grafikkarte zugeteilten einstellen.


 Erklrung: Hierbei handelt es sich um ein Speicheralloziierungsproblem von Grafikkarten mit
 dem S3 Chip 968 (VRAM bestckte Karten verschiedener Hersteller). Alle Grafikkarten mit
 diesem Chip haben folgendes Problem: Der Grafikchip meldet dem System, dass er 32 MB
 Speicher bentigt. Diesen Speicher bekommt er auch zugewiesen. In Wirklichkeit bentigt er
 jedoch 64 MB Speicher und nimmt sich diesen auch. Wird nun vom BIOS oder Windows ein
 anderes Gert direkt an die ersten, angeforderten 32 MB anschliessend konfiguriert, hngt
 sich das System auf.

Dieser 'Bug' ist den Herstellern seit langem bekannt, viele Motherboards beinhalten im BIOS
einen Fix. Das Problem tritt dann nicht auf. Neuere Boards jedoch besitzen diesen Fix
scheinbar nicht mehr, da man Grafikkarten mit 968-Chip anscheinend fr 'veraltet' hlt.
Manchmal hilft auch ein BIOS Update. So scheint ASUS beim weit verbreiteten Mainboard
P55-T2P4 diesen Fix ab der BIOS Version 2.03 wieder eingebaut zu haben.

Hinweis: Eine Grafikkarte ohne echte 3-D Beschleunigung bentigt keinen IRQ. Die
IRQ-Vergabe kann bei einigen Motherboard BIOSsen fuer die einzelnen Slots abgeschaltet
werden. Auf diese Weise kann man einen IRQ fr ein anderes Gert freischalten. 


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Die DIGI32 Serie untersttzt Interrupt-Sharing! 

Zwar sollte dies bei Karten mit PCI-Bus Interface selbstverstndlich sein - ist es aber
nicht. Schlimmer noch: Soweit uns bekannt sind die Audiokarten von RME die einzigen
weltweit mit vollstndigem IRQ-Sharing unter Windows 95/98 und NT! Uneingeschrnktes
Interrupt-Sharing bedeutet: SCSI Controller und drei DIGIs, alle auf nur einem
IRQ - kein Problem!

Bekanntlich sind Theorie und Praxis zwei verschiedene Dinge. Tatschlich knnen wir
das IRQ-Sharing nicht in jedem Fall garantieren. Fr die DIGIs schon - nicht jedoch
fr die anderen beteiligten Gerte. Seien es Grafikkarten, Netzwerkkarten oder SCSI
Controller, praktisch kein Hersteller gibt fr seine Gerte explizit an, ob sie
gemeinsame Interrupts untersttzen oder nicht. Wir muten sogar erleben da einige
ltere Mainboards das IRQ-Sharing prinzipiell unterbinden... 

Trotzdem bleibt festzustellen: Es geht. Wir haben mit halbwegs als modern zu
bezeichnenden Systemen sehr gute Erfahrungen gemacht. Insbesondere Boards von
Herstellern wie Asus und Gigabyte bieten den groen Vorteil, die IRQs im BIOS pro
Slot exakt definieren zu knnen, und damit gezielt allen DIGIs nur einen IRQ zuzuweisen. 

Bei der Nutzung von ASIO haben wir Probleme mit dem IRQ-Sharing des USB Controllers
entdeckt, die vermutlich auf zu lange Antwortzeiten der Windows-USB-Treiber zurckzufhren
sind. ASIO plus IRQ-Sharing mit USB fhrt zu einer stotternden Wiedergabe. Wir empfehlen
daher bis auf weiteres USB im Gertemanager zu deaktivieren (Eigenschaften, 'In diesem
Hardwareprofil deaktivieren'). 

Was mit Sicherheit kein Interrupt-Sharing untersttzt:
Alle ISA Bus Karten oder ISA-basierte Peripherie, wie der PS/2 Mausport. 


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Kann ich Audiomaterial abspielen, durch ein digitales Effektgert schleifen und gleich
wieder aufnehmen? Dank Full Duplex mu das doch gehen!

Nur wenn sich das digitale Effektgert als Master betreiben lt, oder zwei DIGI32 zum
Einsatz kommen. Wie im Handbuch beschrieben ist DIGI32 bei Aufnahme nicht Master-fhig. Fr den
vorliegenden Anwendungsfall mu innerhalb der Rechner/Effektgert-Schleife jedoch ein
digitaler Master vorhanden sein, da die Samplefrequenz sonst sofort 'wegluft'.


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Wieso hre ich (nur) im Editor von WOC keinen Ton? Die Klangausgabe von WOC ist furchtbar
verzerrt....

Zwei Fragen, eine Antwort: Die bekannte Software Win On CD 3.0 aus dem Hause CeQuadrat gibt die Daten
im Editor mit 22 kHz Samplefrequenz aus. Da es keinen digitalen Standard mit dieser Frequenz gibt,
funktioniert eine Ausgabe folglich mit fast keiner Digital In/Out Karte. Hat man allerdings zustzlich
eine 'normale' Soundkarte installiert, greift WOC eventuell auf den Microsoft Audiomapper zu. Dieser
erlaubt eine Ausgabe aller Formate auch mit der DIGI32 (unabhngig von Samplefrequenz und Bitauflsung).
Er arbeitet also wie ein Universal-Konverter, allerdings in sehr schlechter Qualitt. Seit WOC 3.5
ist die Audioausgabe auf 44,1 kHz umgestellt.


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Wie kann ich Dateien mit 8 Bit oder 22 kHz ber die DIGI32 abspielen?

Microsoft liefert ein kleines Programm fr solche Flle mit. Es wird vermutlich mit den
Audiooptionen (Audio- und Videocodecs etc.) whrend der Windows-Installation installiert. Whlen Sie in
ihrer jeweiligen Anwendung statt der DIGI32 einfach den 'Microsoft Audio Mapper' als Aufnahme oder
Wiedergabegert aus. DIGI32 mu unter 'Multimedia' jedoch als bevorzugtes Ausgabegert eingetragen
sein. Der Audiomapper schickt die konvertierten Daten dann an die im System als Standard-Ausgabegert
angemeldete Karte. DIGI32 spielt beispielsweise ein 8 Bit/11 kHz File mit 16 Bit und 32 kHz ab, was
zwar mit richtiger Tonhhe und Geschwindigkeit erfolgt, jedoch ziemlich verzerrt klingt.


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Wenn ich in der Settings-Box den Output Modus auf 'Input' schalte wird trotzdem kein Signal
durchgeschliffen.

In diesem Fall blockiert eine Anwendungssoftware den Treiber, was durchaus gewollt sein kann. Cubase
VST beispielsweise beginnt bereits beim Programmstart mit andauernder Aufnahme und Wiedergabe,
Konfigurationsnderungen in der Settingsbox bleiben (abgesehen von der Wahl des Einganges) daher
wirkungslos. Auch Samplitude lt die Play Devices nach dem Abspielen geffnet, um schlecht
programmierten Treibern und knackenden Karten zu mehr Performance zu verhelfen.


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Wie bekomme ich wieder Zugriff auf den Treiber?

Stellt sich zuerst die Frage ob Sie den wirklich brauchen. Cubase beispielsweise besitzt unter
Audio/System drei verschiedene Mithroptionen, die unsere eigenen in der Settingsbox problemlos
ersetzen. Ansonsten knnen Sie nach Abwahl von 'Datei/Vorgaben/Audio im Hintergrund aktiv' den Treiber
immer dann freigeben, wenn Cubase nicht im Fokus ist.

Bei Samplitude gibt es unter 'Spezial/Audio Devices schlieen' ebenfalls die Mglichkeit, den Treiber
freizugeben ohne das Programm zu beenden.


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Meine DIGI24/32 scheint ab und zu Knackstrungen zu verursachen, deren Ursache ich nicht genau
erklren kann.

Knackgerusche treten bei bertaktung des PCI-Bus auf. Die Benutzung der Cyrix-CPU PR200+ erfordert
beispielsweise einen Speichertakt von 75 MHz, der wiederum einen PCI-Bustakt von 37,5 MHz (statt der
spezifizierten 33 MHz) ergibt. Wir raten daher von der Benutzung dieser CPU im Zusammenhang mit
unseren DIGI-Karten ab.


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                            DIGI32 unter Windows 95

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Ich habe die Installation beim ersten Versuch abgebrochen, seitdem fragt mich Windows 95
nicht mehr nach den Treibern. Wie installiere ich nun die DIGI32?

In diesem Fall wurde wahrscheinlich aus Versehen auf 'Nie mehr nach Treibern fragen'
geklickt. Die manuelle Installation eines Plug & Play kompatiblen PCI-Device erfolgt NICHT
ber die Hardwareerkennung. Die Hardware wurde nmlich beim Booten von Windows schon erkannt
und ist auch im Gertemanager vorhanden, jedoch noch ohne Namen und NICHT in der Kategorie
'Audio-, Video- und Gamecontroller'. Versuchen Sie zunchst durch 'Aktualisieren' im
Gertemanager die Erkennung der Karte und die Installation der Treiber zu starten. Gelingt
dies nicht installieren Sie fr das 'unbekannte Gert' ber 'Eigenschaften/Treiber'
diese von der Diskette. Eventuell ist der Rechner neu zu starten, danach steht DIGI32
als Audiogert zur Verfgung.


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Ich benutze zwei DIGI32. Wie kann ich diese im Gerte-Manager unterscheiden, wo doch beide
Karten DIGI32 heien?

Prinzipiell haben die Vter von Windows 95 scheinbar nicht mit einem mehrfachen Einsatz
identischer Hardware gerechnet, weshalb es keine automatische Unterscheidung im Namen gibt.
Dies lt sich jedoch relativ einfach manuell durchfhren:

Starten Sie den Registrierungseditor ber Start/Ausfhren: regedit 
Klicken Sie sich im linken Fenster zu Arbeitsplatz/HKEY_LOCAL_MACHINE/Enum/PCI/VEN_EA60&DEV_0A&FUNC_00 
Dort finden Sie die beiden DIGI32. 
Mit einem Doppelklick auf 'DeviceDesc' im rechten Fenster knnen Sie die Zeichenfolge 'DIGI32' in
'DIGI32 I' oder 'DIGI32 II' ndern. 

Sie haben nun nichts anderes gemacht als den im Gertemanager erscheinenden Namen fr eine
DIGI32 zu ndern. Die Karte und dieser Eintrag werden brigens von Windows 95 ber den
PCI-Enumerator und die interne Slotnummer identifiziert. nderungen an der
Hardwarekonfiguration ihres PC knnen daher ein Vertauschen der neuen Namen bewirken.


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Alles funktioniert, nur mit Cubase Score kriege ich keinen Ton auf die Festplatte!

Cubase Score arbeitet perfekt mit der DIGI32 zusammen, wenn die richtigen Einstellungen in
der Setup-Dialogbox von Cubase vorgenommen werden. Zuerst ist natrlich DIGI32 als Ein- und
Ausgabegert unter Audio/Hardwareeinstellungen anzuwhlen. ber 'weitere Enstellungen' mu
Cubase nun mitgeteilt werden, da es sich um eine Hardware OHNE DMA-Transfer handelt.
Klicken Sie im rechten Wiedergabeteil des Fensters auf 'Sync Referenz', und dort auf
'Sample Position'. Danach aktivieren Sie im linken Aufnahmeteilfenster die gleiche
Einstellung - fertig.



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Mit Cubase Audio XT ist Full Duplex scheinbar nicht oder nur bei Mono mglich.

DIGI32 erfordert an Ein- und Ausgang nicht nur identische Samplefrequenz, sondern auch den gleichen
Kanalmodus, also Mono oder Stereo. Das bedeutet: Bei Aufnahme einer Mono-Spur mu bei Cubase Audio
XT in den Hardware-Einstellungen die Wiedergabe ebenfalls auf Mono gestellt werden. Zur Aufnahme
einer Stereo-Spur ist fr funktionierendes Record while Play auf Stereo zu stellen. Trotzdem knnen
natrlich bisher aufgenommene Mono- und Stereospuren unabhngig vom Modus gleichzeitig abgespielt
werden, da die Software sie vorab zusammenmischt. Der Mono-Mode ist bei einer SPDIF-Karte, die
grundstzlich nur mit einem 2-kanaligen Signal beschickt wird, eigentlich unsinnig. Deshalb verhalten
sich neuere Programme wie Cubase VST oder Samplitude auch anders. Sie arbeiten konsequent Stereo,
wnscht der Anwender die Arbeit mit Monospuren wird nur ein Eingangskanal der DIGI32 verwendet.



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                           DIGI32 unter Windows NT

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Ich habe die neuen Treiber ausgepackt, aber die Installation klappt nicht.

Im Archiv sind zwei Dateien mit langem Dateinamen enthalten: audio32PCI.dll und audio32PCI.sys.

Bitte stellen Sie sicher da die langen Dateinamen nicht durch die 8+3 Abkrzung ersetzt
wurde (audio3~1.dll). Sollte dies der Fall sein beide Dateien einfach mit dem richtigen
Namen versehen.


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Ich besitze zwei DIGIs unter NT. Aber die zweite Karte wird nicht gefunden!

Der Treiber wird fr jede Karte einzeln in dem Augenblick installiert, in dem das erste Mal
'bernehmen' gedrckt wird. Es erscheint deshalb nach dem Wechsel auf Karte 2 zunchst
weder eine Slotnummer noch eine Samplefrequenz. Erst wenn nach dem erstmaligen Aufruf
des Setups der Karte 2 (bzw. 3) ein Mal 'bernehmen' gedrckt wurde, ist der Treiber
der zweiten Karte aktiviert. Es erscheint dann eine Slotnummer und die SF des
gewhlten Einganges.


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Was hat es mit den Slotnummern auf sich?

Der Treiber unterscheidet die Karten nach ihrer internen Slotnummer. Diese ist nicht mit den
Nummern der Slots im BIOS oder den auf der Platine aufgedruckten identisch! Diese
Slotnummer erscheint auch in der Auswahlbox einer Anwendungssoftware, also beispielsweise
'DIGI32 In (Slot10)', so da die Karten zweifelsfrei zugeordnet werden knnen.

Tip: Beschriften Sie die Karten am Rechnergehuse entsprechend ihrer Slotnummer, so da beim
Verkabeln der Ein- und Ausgnge kein langwieriges Ausprobieren ntig ist.


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Warum blinkt die Anzeige 'Input Rate'?

Das Blinken der 'Input Rate' Anzeige zeigt die Abfrage des aktuellen Eingangs an. Wenn ein Gert an-
oder abgekabelt wird mu bei korrektem Anschlu sptestens beim nchsten Blinken (circa 1 Sekunde) eine
entsprechende Eingangsanzeige erscheinen.



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                           DIGI32/8

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Ich habe Probleme beim Betrieb DIGI32/8 mit 'alten' Blackface Adat.

Die Zusammenarbeit zwischen DIGI32/8 und einem Adat, bei denen Ausgang und Eingang miteinander
verbunden sind so da Record und Playback in beiden Richtungen mglich ist, setzt voraus, da
eines der Gerte andauernd Master ist. Da die DIGI32/8 bei Aufnahme nicht Master sein kann
mu also der Adat in den Master Modus geschaltet werden. Dazu ist die Clock des Adat XT auf INT
zu schalten. Damit der 'Blackface' ausschlielich mit seiner internen Clock arbeitet halten Sie
'SET LOCATE' gedrckt und bettigen 'DIGITAL INPUT'. Die LED-Uhr zeigt nun 'int'.

Bitte beachten Sie da weder Blackface noch XT Full Duplex untersttzen. Sie knnen also nicht
die Funktionen AD- und DA-Wandler gleichzeitig nutzen, oder ber die AD-Wandler etwas aufnehmen
whrend ein Band abgespielt wird.


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Das berspielen von einem DA-88 ber ein FC-8 zur DIGI32/8 klappt nicht.

Der FC-8 ist ein Konverter der Firma Apogee, der die Audiodaten eines Tascam DA-88 Recorders
in das Adat Format umwandelt. Der Konverter erfordert jedoch eine Ringverkabelung mit dem Adat,
und die Einstellung INT, also einen Mastermodus. Aus diesem Grunde funktioniert der FC-8 nicht
mit einer DIGI32/8, da die Karte im Record-Betrieb nicht Master sein kann.


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Wie funktioniert das mit dem Multi-Device Treiber?

Der Windows-Treiber der DIGI32/8 meldet im System sowohl ein 8-Spur Gert (im sogenannten Channel
Interleave Modus), als auch 4 Stereo-Gerte an. Der Channel Interleave Modus ist 'Windows-Native',
und damit besonders strefrei. Wenn Sie beispielsweise ein 8-Kanal Wavefile mittels der Windows-eigenen
Medienwiedergabe abspielen, sucht diese nach einem 8-Spur Gert, findet die DIGI32/8, und spielt die
Datei korrekt ab.

Leider haben die Pioniere der Mehrspurtechnik diese Windows-eigene Methode lange ignoriert. Aktuell
untersttzen Cubase VST und Emagic Logic diesen Modus. Wegen der in diesem Fall verwirrenden
Darstellung der Kanalverhltnisse und der Mglichkeit, DIGI32/8 auch als 2-Kanal SPDIF Karte
verwenden zu knnen, sahen wir uns gezwungen den Channel Interleave Modus mit Cubase im
Treiber zu sperren (dies soll keine negative Aussage ber Cubase sein, sondern nur den
fehlenden Modus erklren. Cubase und DIGI32/8 arbeiten perfekt zusammen!). Unter Logic
fr Windows gibt es ein spezielles Setup-Tool namens MME Setup, welches die wahlweise Benutzung
unserer Karte als 1x8 Gert erlaubt.

Stattdessen wurde der 8-kanal Betrieb nach auen als 'vier mal Stereo' getarnt. Alle Programme,
die echtes Multitrackrecording bieten, nutzen eine Untersttzung mehrerer Gerte zur getrennten 
Ausgabe der aufgenommenen Tracks. Da sich die DIGI32/8 diesen Programmen gegenber wie 4 einzelne
Stereo-Gerte verhlt, kann sie auch mit jeder derartigen Software verwendet werden.

Glcklicherweise ist es uns gelungen, den Performance-Vorteil des Interleave Modus durch eine
spezielle Hardware-Adaption in den Multi-Device Modus hinberzuretten. Abgesehen von der
umstndlichen Konfiguration der Anwendungssoftware mit 4 Gerten fr Aufnahme und Wiedergabe
arbeitet der Multi-Device Modus mit der von unseren Karten her bekannten einmaligen Performance.    


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ADAT und Multi-Device: schn und gut. Aber wie funktioniert nun SPDIF?

Ganz automatisch! Wenn Sie ein 'normales' 2-kanaliges Wavefile abspielen, beziehungsweise ihre
Software nur auf zwei Kanle ausgeben lassen, schaltet DIGI32/8 sofort in den SPDIF-Modus. In
Samplitude kann man den Wechsel ADAT/SPDIF brigens sehr komfortabel ber den Button 'Multicard Mode'
erreichen.

Selbst wenn Sie ein rein 2-spuriges Programm wie WaveLab benutzen gibt es keine Probleme. Zwar sehen
Sie in der Device-Auswahlbox wieder 4 Stereogerte fr Aufnahme und Wiedergabe, es ist jedoch vollkommen
egal welches Sie dort einstellen. Der SPDIF-Modus greift automatisch auf das benutze Gert zurck, egal
welches Sie ausgewhlt haben.


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Ich habe den Input auf Coaxial, dort einen DAT angeschlossen (44,1 kHz wird auch angezeigt). Wenn ich
aber eine Mehrspuraufnahme starte wird automatisch das ADAT-Signal am optischen Eingang verwendet.

Ja, da macht die Karte automatisch das einzig richtige...


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Wenn alles so toll automatisch funktioniert, wozu brauche ich dann noch den Button 'Force ADAT'?


Whrend Cubase sofort beim Programmstart alle im ASIO-Setup aktivierten Devices ffnet, die Karte also
 immer im ADAT-Modus ist wenn sie es sein soll, aktivieren andere Programme trotz Multitrack- oder
 Multicard-Betrieb jeweils nur das aktuell benutzte Gert. Wenn Sie beispielsweise in Samplitude in 
einem 16 Spur Projekt nichts abspielen, und nur 2 Spuren aufnehmen, wrde sich die Karte in den
 SPDIF-Betrieb schalten. Dann kann der Button 'Force ADAT' den ADAT-Betrieb erzwingen.

Wenn Sie mit 'normalen' Audio-Programmen ein Stereo-File abspielen, knnen Sie dieses nicht nur per
 SPDIF ausgeben, sondern mit Hilfe von 'Force ADAT' auch auf zwei beliebige Kanle des ADAT
 berspielen (oder von dort aus aufnehmen).


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Ich mchte mit zwei Programmen gleichzeitig ber die DIGI32/8 wiedergeben. Geht das? 

Ja! Sowohl der NT als auch der Windows 95 Treiber bieten unabhngige Stereo-Gerte. Aufgrund des
SyncAlign Mechanismus, der im DIGI32/8 Treiber fr einen samplegenauen Start mehrerer Spuren sorgt,
sind beim ersten Start alle Wave Devices solange blockiert, wie irgend eines der beteiligten Programme
noch auf Stop oder Pause steht. Erst wenn auch das letzte Device auf Play geschaltet wurde beginnt
die Wiedergabe! Es empfiehlt sich daher die Reihenfolge der Bedienung diesem Umstand anzupassen. 
Weiterhin ist es sehr empfehlenswert, die Option 'Force ADAT Mode' zu aktivieren, da der Treiber
sonst eventuell wegen 2-spuriger Ansprache in den SPDIF Modus schaltet und weitere Anfragen abblockt. 

Bitte beachten Sie: Konfigurationsnderungen im Generator sollten UNBEDINGT nur bei geschlossenem Wave
Device erfolgen (Audio Stop, NICHT Clock Stop!), da es sonst zu Abstrzen kommen kann.

Konfigurationshinweise: 

Samplitude:
Die lteren Versionen von Samplitude schlieen das Audio Device bei Stop nicht (siehe oben). Um
Generator starten zu knnen ist in Samplitude unter Spezial 'Close Audio Devices' anzuwhlen.

Cubase:
Cubase lt nicht nur Record- und Play Device geffnet, es stoppt sie auch niemals. Dadurch ist der
kombinierte Einsatz mit Generator sehr einfach. Deaktivieren Sie einen (Stereo-) Bus im Master und
aktivieren Sie (anders als im DIGI32/8 Handbuch empfohlen) die Option 'Audio im Hintergrund aktiv'
(da Generator sonst zwangslufig Cubase stoppt). 

Logic:
Starten Sie das Programm 'MME Setup', stellen den Cursor auf die DIGI32/8 (1+2) und weisen diesem
Eintrag die Zahl 3 in 'Number of Drivers' und die Zahl 2 in 'Channels per Driver' zu. Das ergibt 6
Spuren fr Logic und ein extern (von Generator) zu nutzendes Stereo-Paar, welches in diesem Fall
(7+8) ist. In Logic ist unter Preferences/Audio der Hintergrundbetrieb zu aktivieren. 



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                           DIGI32 PRO Allgemein

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Knnen Sie mir genauer erklren warum die PRO bisher nur 48 kHz am Eingang untersttzte?

DIGI32 PRO wurde bis Februar '98 mit dem Digital Receiver CS8412 bestckt ausgeliefert. Damit sind am
digitalen Eingang keine Samplefrequenzen hher als 50 kHz mglich. Seit der Nachfolger CS8414
erhltlich ist (Mrz 1998) liefern wir die PRO nur noch in der komplett 'DVD ready' Version. Auf
Wunsch rsten wir jede 'alte' DIGI32 PRO mit diesem 96 kHz-fhigen Chip nach. Das Upgrade umfat den
Austausch des Receiver-ICs, ein neues EPROM und neue Treiber. Wegen der Ltarbeiten ist die Karte zum
Vertrieb einzuschicken. Die Kosten fr das Upgrade betragen pauschal 150 DM. 
 
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FAQ DIGI32 Serie Ende


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