RME

Intelligent Audio Solutions

Hammerfall Serie

Neue MME Funktionen in Treiberversion 2.60 (Windows 98SE/ME)


1. DVD Playback
2. Buffer size adjustment

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1. DVD PLayback

DVD Software Player wie WinDVD und PowerDVD sind nun in der Lage den Audio-Datenstrom ber den SPDIF-Ausgang der Hammerfall und der DIGI96 Serie zu jedem AC-3/DTS kompatiblen Receiver zu senden.

Damit dies funktioniert muss das SPDIF-Wiedergabegert (wave device) der Karte unter 'Systemsteuerung/Sounds und Multimedia/Audio' ausgewhlt werden, und die Funktion 'Nur bevorzugte Gerte benutzen' aktiviert sein.

In den Audio-Eigenschaften der DVD Software steht nun die Option 'SPDIF Out' oder 'activate SPDIF output' zur Verfgung. Wird diese angewhlt spielt die Software das un-dekodierte digitale Mehrkanalsignal ber die RME-Karte ab.
 
Achtung: Dieses 'SPDIF'-Signal klingt wie zerhacktes Rauschen bei maximalem Pegel. Daher sollte gleichzeitig 'Non-audio' im Settingsdialog der Karte aktiviert werden. Dies verhindert bei den meisten SPDIF-Receivern eine Verarbeitung des Signales. Zustzlich werden automatisch die analogen Ausgnge der RME-Karten gemuted, um Beschdigungen an Mensch und Material zu verhindern.

Note 1: Das Konfigurieren der Karte als System-Wiedergabegert widerspricht unseren sonstigen Empfehlungen zur Systemoptimierung, da 'Pro'-Karten weder vom System gestrt werden sollten, noch in der Lage sind Systemsounds korrekt wiederzugeben. Um dies zu verhindern stellen Sie sicher dass nach der DVD-Wiedergabe diese Konfiguration wieder rckgngig gemacht wird, oder schalten Sie alle Sytemklnge generell ab (Sounds, Schema 'Keine akustischen Signale').

Note 2: Der DVD-Player wird von der RME-Karte gesynct. Wenn also AutoSync und/oder Wordclock verwendet werden, verndert sich die Wiedergabegeschwindigkeit und die Tonhhe entsprechend der anliegenden Clock/Samplefrequenz. 

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2. Buffer size adjustment

Als wir begannen Treiber zu schreiben musste man sich um die MME Puffergrsse keine Gedanken machen. Latenzen unter 46 ms wurden von Windows wirkungsvoll verhindert. Wir entschieden uns daher, eine feste Puffergrsse von 2048 Samples in der Hammerfall zu verwenden. Dies ist der einfache Grund, warum jede Einstellung unter 4 x 1024 in SAWStudio, 4 x 1024 in Samplitude/Sequoia oder die niedrigste Einstellung in WaveLab Aussetzer und Verzerrungen verursachen.
 
Mittlerweile hat sich einiges getan. Sowohl die Computer als auch das Betriebssystem sind sehr schnell geworden, und seit Win 98SE lassen sich auch niedrigere Latenzen nutzen. Auch Windows 2000 scheint eine spezielle Untersttzung fr MME zu besitzen, welche MME interessanter als je zuvor macht. ASIO hat zwar eine deutlich hhere Performance und Zuverlssigkeit bei niedrigen Einstellungen, wenn man aber nur MME zur Verfgung hat...

SAWStudio und Sonar untersttzten solch niedrige Latenzen von Anfang an. Sequoia wurde in Version 5.91, WaveLab in Version 3.04 upgedated.

Der Treiber 2.60 nutzt nicht mehr 2048, sondern nur noch 512 Sample DMA Puffer. Auf unseren Testrechnern knnen selbst 64 Samples ohne Clicks oder andere Probleme genutzt werden. Bitte beachten Sie dass diese Einstellung nur die kleinstmgliche Latenz auf Hardware-Seite festlegt. Die effektive Latenz wird innerhalb der MME-Applikation festgelegt und eingestellt!

Bitte beachten Sie auch, dass die DMA Puffer nicht grsser sein drfen als die Puffer der verwendeten Software. Wenn die Hammerfall auf 512 gestellt wird kann im Programm nicht 128 genutzt werden. Wird der MME-Puffer der Karte dagegen auf 128 gestellt, kann 128 und jeder beliebig hhere Wert in der Software eingestellt werden.

In 2.60 wird die MME Puffergrsse gemeinsam mit der Grsse der ASIO Puffer eingestellt. DMA kann zwischen 64 und 512 Samples betragen, hhere Einstellungen beeinflussen nur ASIO, MME bleibt intern bei 512 begrenzt.

Die Einstellung der MME Puffergrsse ist ein 'Bitte mal probieren' Merkmal. Wir knnen nicht garantieren, dass auf Ihrem System 3 oder 6 ms mit MME nutzbar sind. Probieren Sie einfach aus, welche minimale Einstellung Hard- und Software erlauben. Wenn Sie dies alles nicht interessiert, oder Knacksen unter MME auftritt, bitte die Buffer Size auf 512 stellen.


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Weitere Infos:
http://www.rme-audio.de


Copyright RME 03/2001
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